›Wir Deutschen verschwenden jährlich 50 Milliarden Liter Wasser‹

August 3, 2026

Hygieneexperten mahnen zum Umdenken beim Putzen

Altenstadt (jm). Anhaltende Hitze, Temperaturen jenseits der 30 Grad, Trockenheit,  Waldbrände und notorischer Wassermangel. Der Sommer 2026 macht Menschen und Kommunen in ganz Deutschland gleichermaßen zu schaffen. Die Stadt München hat jüngst drastische Wassersparmaßnahmen ergriffen: Pools durften nicht befüllt, Rasen nicht bewässert und Autos nicht außerhalb von Waschanlagen gewaschen werden. Verstöße gegen die Regeln konnten bis zu 50.000 Euro Strafe kosten. „Wassersparen ist so wichtig wie noch nie und wird jedes Jahr wichtiger“, betonen Marco und Robert Wiedemann. Die Hygieneexperten aus Altenstadt (Bayern) kennen eine der effektivsten Maßnahmen, mit der jeder einzelne seinen Beitrag zum Wassersparen leisten kann – ob im großen Unternehmen oder im kleinen Haushalt. Sie heißt: Green Cleaning.

Green Cleaning bezeichnet umweltfreundliche Reinigungsmethoden, die sowohl die Umwelt als auch die Gesundheit schützen. So empfehlen Marco und Robert Wiedemann statt herkömmlich mit Putzeimer, Schrubber und Lappen zu reinigen, dringend zur wassersparenden und umweltfreundlichen Variante: dem Reinigen mit Trockendampf. Mit ihrem Familienunternehmen beam mit Sitz in Altenstadt im Landkreis Neu-Ulm haben sie genau solche Green-Cleaning-Systeme entwickelt. Ihre Dampfsauger werden lediglich mit klarem Wasser befüllt und arbeiten mit bis zu 80 Grad Celsius heißem Trockendampf. Dadurch sinkt der Wasserverbrauch um sage und schreibe bis zu 93 %.

Trockendampf sorgt für eine Wasserersparnis von 93 % beim Saubermachen.

Trockendampf sorgt für eine Wasserersparnis von 93 % beim Saubermachen. Foto: beam

Langfristiges Umdenken ist dringend notwendig

„Wir Menschen müssen das Wasser wieder als kostbare Ressource wertschätzen und auch behutsam mit diesem Gut umgehen. Hitzewellen und Trockenzeiten gab es schon früher, aber unsere Eltern und Großeltern sind eben auch viel sorgfältiger und vor allem sparsamer mit Wasser umgegangen als wir es tun. Ich wünsche mir, dass wir zu dieser Achtsamkeit zurückkommen, denn wir sehen doch jeden Tag, dass wir das Wasser nicht mehr im Überfluss haben“, sagt Robert Wiedemann.

Der heiße Sommer 2026

Wie kostbar die Ressource Wasser geworden ist, zeigt der Sommer 2026 eindrucksvoll. Sämtliche Hitzerekorde wurden wieder einmal gebrochen, überall warnen die Behörden aufgrund der langen Trockenheit vor der Waldbrandgefahr. Entsprechend groß ist der mediale Aufschrei. „Es reicht allerdings nicht, wenn wir jedes Jahr im Juli und August die Trockenheit, die Hitze und den Wassermangel beklagen. Vielmehr muss jeder von uns sein eigenes Verhalten auf den Prüfstand stellen und endlich langfristig umdenken. Wassersparen muss uns in Fleisch und Blut übergehen“, sagt Wiedemann. „Green Cleaning ist nicht nur für Unternehmen, sondern auch für einzelne Haushalte eine einfache Möglichkeit, die Wasserverschwendung einzudämmen.“

Wasser ist ein kostbares Gut und sollte nicht zum Reinigen verschwendet werden.

Wasser ist ein kostbares Gut und sollte nicht zum Reinigen verschwendet werden. Foto: Adobe Stock

Nur drei Liter Wasser für 100 m² Fläche

Das geht besonders gut mit Dampfsaugsystemen, wie sie die  beam GmbH entwickelt hat. Die Geräte, die in einem Arbeitsgang den Schmutz mit Dampf lösen und gleich wieder aufsaugen, benötigen laut Wiedemann für die Reinigung einer Fläche von 100 m² gerade mal drei Liter Wasser, beim herkömmlichen Reinigen seien dagegen bis zu 50 Liter nötig, denn das Schmutzwasser müsse ja immer wieder ausgeleert und neues Wasser nachgefüllt werden. „Das ist wirklich pure Verschwendung“, betont er.

Mit Trockendampf 100 Liter Wasser pro Monat sparen

Hochgerechnet auf die rund 42 Millionen Haushalte in Deutschland ergibt sich in der Tat ein enormes Einsparpotenzial: „Würde jeder Haushalt allein durch geänderte Putzgewohnheiten 100 Liter Wasser pro Monat sparen, wären das mehr als 50 Milliarden Liter pro Jahr“, rechnet Marco Wiedemann vor. Zum Vergleich: Während der Hitzeperiode 2026 lag der tägliche Wasserverbrauch in München bei rund 360 Millionen Litern. Die jährliche Einsparung nach Wiedemanns Rechnung entspräche also dem Wasserbedarf der bayerischen Landeshauptstadt für etwa 140 Tage.

Reinigung mit Dampfsauger von beam entfernt bis zu 99,9 % aller Keime

Von der besseren Hygiene ganz schweigen. „Meistens wird es mit Schrubber oder Lappen auch gar nicht richtig sauber, weil man den Schmutz ja einfach nur verwischt.“ Ein Dampfreiniger dagegen saugt den gelösten Schmutz während des Reinigungsvorgangs direkt auf und entfernt zudem laut Wiedemann 99,9 % aller Keime und Bakterien. Obendrein sind die Flächen nach dem Reinigungsvorgang sofort wieder trocken. Ein Dampfreiniger spart also nicht nur Wasser und schützt damit die Umwelt, sondern sorgt auch für eine hohe Zeitersparnis und damit Effizienz: „Der Arbeitsaufwand reduziert sich um bis zu 60 %“, so Marco Wiedemann.

Minimaler Wasserverbrauch durch Reinigen mit Trockendampf im Haushalt.

Minimaler Wasserverbrauch durch Reinigen mit Trockendampf im Haushalt. Foto: beam

Restlose Entfernung von Schmutz ganz ohne Chemie

Ein weiterer enormer Bonus des Reinigens mit Trockendampf:  Es ist komplett chemiefrei. „Millionen Liter an Tensiden aus Reinigungschemikalien belasten unsere Umwelt jährlich“, erklärt der Hygieneexperte. Vor allem der Industriebereich ist für die Schadstoffe verantwortlich. Nichtsdestotrotz kann laut Wiedemann jeder Einzelne helfen, sie zu vermeiden. „Wer es mit dem Klimaschutz ernst nimmt, und dieses verantwortungsbewusste Handeln auch auf seinen eigenen Wohnbereich ausdehnt, kann mit Green Cleaning viel bewegen. Kein Haushalt braucht mehr zig verschiedene chemische Reinigungsmittel für Küche, Bad oder WC. Egal, ob Fliesen, Fugen, Parkett, Küchenarbeitsplatten oder Fenster – sogar hartnäckige Verschmutzungen gehen ohne Chemie weg, völlig rückstandslos“, sagt Wiedemann. „Außerdem spart man tausende Tonnen CO₂ ein, die für die Herstellung und den Transport der Reinigungsmittel nötig sind – ganz zu schweigen vom Geld.“

Auch der Herd lässt sich problemlos mit Trockendampf reinigen. Ohne Chemie.

Auch der Herd lässt sich problemlos mit Trockendampf reinigen. Ohne Chemie. Foto: Lukas Schulze/beam

Weniger Müll entsteht

Nicht nur die Chemikalien fallen mit den Dampfsaugsystemen weg, sondern auch die Plastikverpackungen und -behälter. Zur Einsparung von Wasser gesellt sich hier also auch die Einsparung von Müll. „Keine Plastikflaschen und keine Einweghandschuhe, die nach dem Putzen weggeschmissen werden“, sagt Wiedemann. „Die braucht man beim Dampfreinigen nämlich nicht.“

Wer ohne Chemie reinigt, profitiert auch gesundheitlich

Denn die Hände sind während des Reinigungsvorgangs nicht hautreizenden Chemikalien ausgesetzt. Gut für die Gesundheit ist außerdem der Einsatz eines Dampfsaugers, weil er neben sämtlichen Oberflächen auch die Luft reinigt. Eine Besonderheit der Geräte von beam ist die UVC-Lichtbestrahlung im Wasserfilter. Der beeindruckende Effekt: Beim Saugvorgang wird automatisch die Raumluft gewaschen und die Keim- und Virenkonzentration in Innenräumen minimiert. „Die Luftqualität im Raum ist nach dem Reinigen eine ganz andere. Sobald man hereinkommt, spürt man die Frische sofort. Das stärkt auch das Wohlbefinden und die Abwehrkräfte“, sagt Robert Wiedemann – und das alles ganz ohne Chemie und mit nur wenig Wasser.

Das Dampfsaugsystem edition UVC von beam sorgt für eine nachhaltige Reinigung ohne Chemie.

Das Dampfsaugsystem edition UVC von beam sorgt für eine nachhaltige Reinigung ohne Chemie. Foto: beam

Hygiene- und Umweltbewusstsein lassen sich leicht kombinieren

Für Marco und Robert Wiedemann steht deshalb fest: Wer beim Putzen konsequent Wasser spart, leistet einen einfachen, aber wirkungsvollen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz – der lange überfällig ist. Gerade in Zeiten zunehmender Hitzeperioden und wachsender Wasserknappheit könne jeder Haushalt mit einer Umstellung seiner Reinigungsgewohnheiten etwas bewirken. „Man kann den Wunsch nach einem hervorragenden Reinigungsergebnis bestens mit einer umweltbewussten Einstellung kombinieren“, sagt Robert Wiedemann. „Mit Trockendampf lässt sich hygienisch reinigen, ohne unnötig Wasser oder Chemie zu verschwenden. Denn Wasser ist unsere wertvollste Ressource – und sie sinnvoll einzusetzen, wird in Zukunft immer wichtiger.“

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Redaktion Jensen media

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